Wurz. (bgm) „Das Schöne ist, dass man da einfach mal wieder richtig gute Blasmusik hört“, sagt Thomas Meiler zum zweiten Böhmischen Abend in der O’Schnitthalle. Der Wurzer verbringt die ganze Woche in München. Dort brauche man nur ins Hofbräuhaus zu gehen, aber sonst höre man nirgends mehr Blasmusik, auf keinem Volksfest, beklagt Meiler, der selbst 15 Jahre lang bei den Neuhauser Boum musiziert hatte. An seiner Stelle wirkt jetzt Tochter Franziska mit. Seit März ist sie die Vorsitzende der Truppe, die mit 25 Mann starker Besetzung den einen Part des Böhmischen Abends übernahm. „Es macht natürlich viel mehr Spaß, wenn man merkt, dass der Zuspruch da ist“, freut sich Franziska Meiler über die im Vergleich zum vergangenen Jahr stark angewachsene Zuhörermenge. Mit gut 400 Gästen sind es doppelt so viele wie bei der Erstauflage, die mit „Aus Böhmen kommt die Musik“, der „Löffel-Polka“ oder „Pfeffer und Salz“ einen gemütlichen Abend verbringen.

Auf der anderen Seite der Halle hat die Thanhauser Blasmusik Stellung bezogen. Im Wechsel von je drei Stücken unterhalten die Musikanten die Gäste. Die Moderatoren Roland Heldwein von den Thanhausern und Hans Spachtholz von den Neuhausern sind meist irgendwo dazwischen, wenn sie manchen deftigen Witz vom Stapel lassen oder die nächsten Stücke ankündigen. Auch mit Selbstironie wissen sie zu glänzen, etwa wenn Heldwein, der sich als recht sportlich bezeichnet, von seiner Teilnahme am letzten Regensburg-Triathlon erzählt. Dort habe er beim Schwimmen als Boje mitgemacht.

„Man sieht, es gibt auch Anhänger, auch wenn es ein bisschen verpönt ist, gerade bei den jungen Leuten“, meint Alois Bauer aus Plößberg, der sich als Volksmusikfreund für die Veranstaltung interessierte. „Es sind auch einige unbekannte Stücke dabei“, sagt Berthold Dobner aus Neuhaus, dem es besonders der Böhmerwald von den Neuhausern angetan hat. „Wenn’s nächstes Jahr wieder ist, dann komm ich auf jeden Fall wieder her“, sagt Dobner bereits vor der Zugabe, bei der die beiden Gruppen zusammen den „Böhmischen Traum“ anstimmen. Spätestens dann gab es kaum einen, der nicht im Takt mitklatschte und mit Zugaberufen seine Begeisterung ausdrückte.

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Wurz. (tok) „Wir wollen die Zinterer sehen, wir wollen die Zinterer sehen“, so rief die vollbesetzte O`Schnitt-Halle, als sie den Auftritt der Schwarzenbacher Schenkelzinterer forderten. Als die sieben Burschen dann einmarschierten war die Stimmung grandios. Mit ihren vier Auftritten zu der verschiedensten Musik begeisterten sie jeden einzelnen in der Halle. Angefangen mit normalen Schuhplatteln zu den lustigen Holzhackerboum bis hin zu den Hits von Helene Fischer mit Atemlos oder Songs von Van Halen mit Jump und Narcotic von Liquido. Zu jedem Song hatten sie passende Schuhplattler einstudiert. Ein Auftritt der Superlative.

Den Rest des Abends erledigten die Partyfüchse. Mit wenig Pausen und Stimmungshits aus allen Sparten brachten sie die Gäste auf die Bänke oder Pärchen zum Tanzen. Ein Fanbus aus Schwarzenbach und die Feuerwehr Spielberg waren die größten Gruppen in der Festhalle. Auch der Shuttle-Bus aus dem Raum Erbendorf/Windischeschenbach wurde hervorragend angenommen. Für nächstes Jahr sind bereits weitere Shuttle-Busse aus den anderen Richtungen geplant, da die Nachfrage sehr groß war.

Bei der großen Tombola mit 150 Preisen waren die Lose schnell vergriffen und viele konnten sich über wertvolle Gutscheine oder Sachpreise wie Kaffeemaschine, Akkuschrauber, Vogelhäuschen oder Radios freuen. Auch beim kostenlosen 100-Gramm-Trinken standen die Gäste Schlange und sie durften sich über Sachpreise freuen. Anfangs eröffnete traditionsgemäß Bürgermeister Rudolf Schopper das Starkbierfest als er das erste Faß problemlos anzapfte.

Die Security-Mannschaft von Fri-Sec meldeten keinerlei Zwischenfälle. Ohne dass es die Besucher merkten war für Sicherheit nämlich sehr gut gesorgt, da das Fri-Sec-Team auch ihren Betriebsausflug mit dem Starkbierfest verband und somit viele Security`s in Zivil in der Halle mitfeierten.

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Mit einer Halloween-Party ging die Festsaison in der Wurzer O`Schnitt-Halle zu Ende. Über 200 Gäste mit Masken, Kutten und anderen Kostümierungen hatten sich teilweise viel Mühe bei ihren Verkleidungen gemacht. Sie wurden mit Bargutscheinen belohnt. Ein Höhepunkt war der Feuertanz von Theater Sinnesrausch. Die professionelle Darbietung von Doris Wilhelm und ihrer Tochter ließ die Besucher erstaunen. DJ „EddiE“ und eine leckere Cocktailbar rundeten die Veranstaltung ab.

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Wurz. (bgm) „Krass unterschiedlich“ – so Christian Gold von William’s Orbit, war die Zusammensetzung der drei Gruppen allemal, die bei NEW Musics auf der Bühne standen. Bei der Neuauflage des früheren „Singenden Klingenden Landkreises“ unter dem Motto „Nachwuchsbands“ gab es die verschiedensten Musikrichtungen zu hören.

Schon beim Betreten der Wurzer O’Schnitthalle bot sich dem regelmäßigen Gast ein eher ungewohntes Bild. Die Biertischgarnituren standen bis vor zur Bühne, waren aber auch weitestgehend alle besetzt. Um die 400 Gäste kamen im Laufe des Abends. Margit Ringer, Reporterin des Bayerischen Rundfunks und Landrat Andreas Meier stellten die Bands vor. Mit punkig-rockigem Stil eröffneten die 404 Whizzkids aus Vohenstrauß die Veranstaltung. „Das Publikum hat schon von der ersten Band an mitgemacht“, meinte Christian Witt, der mit Peter Greiner und Stephan Rosner – zusammen firmieren sie als „Barbari Bavarii“ – als Startnummer zwei auf der Bühne stand. „Dementsprechend war’s für uns ein super Einstieg. Unter ihrem Motto „Kommen, lachen, Hosn biseln“ nahmen die drei Jungs alltägliche Begebenheiten auf die Schippe, kritisierten mit hintersinnigem Humor und teils in tiefen Oberpfälzisch oder hatten einen Seitenhieb in Richtung der Franken parat. „Der Wahnsinn“ meinte Richard Hirmer aus Weiherhammer, der die „Barbaren“ zum ersten Mal hörte. „William’s Orbit“, frischgekürt zu „Bayerns bester Newcomerband“, hat er dagegen in den letzten zehn Monaten schon viermal und damit bei fast jedem Auftritt in der Region gehört. Während die straffe Bestuhlung mit Bierbänken für die bayerische Mundart-Comedy von „Barbari Bavarii“ noch beste Bedingungen zum Zuhören bot, räumte Landrat Meier für William’s Orbit kurzerhand seinen Sitzplatz im vorderen, mittleren Bereich, um Platz zum Tanzen zu schaffen. Und den nutzten die jungen Besucher bereitwillig. „Zum Schluss waren alle vorne gestanden“, sagte Christian Gold zufrieden. Erst punkig-rockig, dann ganz was Lustiges und dann Indie-Rock – „das war glaub ich so in Ordnung und vom Veranstalter gewollt“, bilanzierte Gold nach dem Auftritt. „Wir haben bewusst einen Schnitt gemacht, damit es unterhaltsamer wird“, erklärte Barbara Mädl, die Kulturreferentin des Landkreises, die NEW Musics federführend organisiert hatte. Sie ist mit dem neuen Veranstaltungsformat vollauf zufrieden. „Ich bin begeistert. Das Publikum ist bei allem mitgegangen“, so Mädl. NEW Musics wird es auf jeden Fall weiterhin geben, das Thema für nächstes Jahr sei allerdings noch offen. Vielleicht könne man mal ein bestimmtes Jahrzehnt zum Thema machen.

Naturgemäß hatte das Motto „Nachwuchsbands“ auch viel jüngeres Publikum angezogen. Christian Witt, der mit „Barbari Bavarii“ schon beim letzten „Singenden, klingenden Landkreis“ aufgetreten war, bestätigt, dass das Durchschnittsalter deutlich niedriger war, aber dennoch alle Altersgruppen vertreten waren. Deutlich mehr junge Leute als bei der Vorgänger-Veranstaltung erkannte auch Albert Nickl. „Da sieht man mal, was es alles in unserem Landkreis gibt“, zeigte sich der stellvertretende Landrat begeistert. „Das war natürlich eine Herausforderung und ein spannendes Experiment, aber es hat super funktioniert“, urteilte Christian Witt, nachdem die „Willis“ ihre letzte Zugabe gegeben hatten.

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Wurz. (bgm) „Die sind echt gut. Die lassen richtig um“, sagte Hans Reichel aus Beidl zum Auftritt der Beppo Johnson Lio Band. Mit dieser Ansicht war er bei „Wurzstock“ in der O’Schnitthalle keineswegs allein. Für die seit 1987 auftretenden Altrocker aus Windischeschenbach gab es nur lobende Worte. Von den Eagles bis zu den Rolling Stones präsentierte die fünfköpfige Gruppe feinsten, authentischen Rock ohne Playback. Ob bei „Wir ham‘ noch lange nicht genug“, „We’re not gonna take it“ oder etwas melodiöseren Stücken wie „Summer of 69“ von Bryan Adams – diejenigen, die gekommen waren, waren begeistert. Viele waren es aber nicht. „Leider etwas wenig Leute, aber vielleicht spricht es sich jetzt ja rum. Da bin ich positiv überzeugt“, meinte einer der Gäste, der bis zur letzten Zugabe weit nach ein Uhr nachts geblieben war. Insgesamt kamen gut 200 Personen.

Ein echter Moment zum Innehalten: Hotel California von den Eagles aus dem Jahr 1971. „Das können nur wenige in dieser Qualität“, anerkannte O’Schnitthallen-Geschäftsführer Tom Kreuzer. Von den Oberpfälzer Rockprofis fühlte sich auch eine fünfköpfige Gruppe aus Nordrhein-Westfalen angezogen, die rund um den Kommunbrautag ein verlängertes Wochenende in Neuhaus verbrachte. Vor einem Jahr hatten sie zu einem Fest ihrer Burschenschaft von einem Verwandten 60 Liter Zoigl aus Neuhaus bekommen. Das hatte sie überzeugt. „Das Bier schmeckt so gut. Wir fahren nächstes Jahr nach Windischeschenbach“, erinnerte sich Fabian Schäfer an den damaligen Beschluss. Auch in der O’Schnitthalle hatten sie ihren Spaß.

Als Vorband spielte vor der Beppo Johnson Lio Band „Noise Factor“, ebenfalls aus Windischeschenbach. Für die fünf 23- bis 26-Jährigen, die seit einem Jahr zusammen proben, war es das Bühnendebut. Ganz wie bei dem Vorbild der Veranstaltung, dem Woodstock-Festival im Jahr 1969, bot damit auch Wurzstock einer jungen Nachwuchsband Gelegenheit, sich einem breiten Publikum vorzustellen. Florian und Michael Sperber, Max und Patrick Uhl sowie Michael Schricker freuen sich nach dem gelungenen Debut bereits auf ihren nächsten Auftritt am 27. November im Rothenstädter Salute-Club. In Wurz stehen bereits kommenden Samstag bei NEW-Musics wieder drei junge Bands auf der Bühne.

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Wurz. (bgm) Dem gebürtigen Windischeschenbacher, der inzwischen in Bischofsgrün wohnt, ist kein Weg zu weit, um drei Tage lang mit seinem Kumpel Nico Bauer und weiteren Freunden in der Halle am Ortsrand zu feiern – und für Montag hat er sich Urlaub genommen. Schon am Freitag kamen 730 Gäste zur Partyband Maxxx, die bis um eins die Halle zum Beben brachte. Zuvor hatte DJ Peter Möhrle zum Aufwärmen aufgelegt. Mehr als doppelt so viele Feierwütige strömten am Samstag zu „Highline“. Starker Andrang herrschte in der Bar. Dazu trug sicherlich auch ein Wurzer Spezialangebot bei. „Ein absoluter Renner ist die O’Schnittrunde“, sagte Geschäftsführer Tom Kreuzer. In dem in Handarbeit hergestellten Kreis aus Holz, sind zehn Aussparungen für Trinkbecher. Mit einem handlichen Tragegriff werden so zehn Gespritzte komfortabel transportiert. Und die ganze O’Schnittrunde kostet nur zwanzig Euro.

Manuela und Florian aus Weiden wurden durch die Kinderschaumparty auf die Partylocation in Wurz aufmerksam – am Samstag waren sie aber natürlich ohne ihren Nachwuchs gekommen. „Noch besser“ als bei der Kinderschaumparty gefiel es Florian. Zum ersten Mal war Patrick aus Weiherhammer beim O’Schnitt. Er ist heuer 18 Jahre alt geworden und war mit einigen Freunden von der Wasserwacht angereist. Mit dem Zug ging’s erst bis nach Weiden und dort zu einem von den Organisatoren eingesetzten Shuttlebus. „Der war schon gerammelt voll“, sagte Patrick. Das bestätigte auch Tom Kreuzer: „Die Shuttlebusse sind super angenommen worden.“ Von der Party war Patrick begeistert: „Die Stimmung ist super, die Leute tanzen auf den Bierbänken und kommen in Tracht. Ein richtiges bayerisches Festl.“

Laura Zeitler aus Wildenau ist eine regelmäßige Besucherin. „Es ist einfach schön, weil man immer ganz viele Leute trifft.“ Kumpel Matthias aus Falkenberg spricht von einer regelrechten Sogwirkung: „Der O’Schnitt zieht auch im Landkreis Tirschenreuth voll.“ Die Partyprofis von Highline lassen derweil einen Kracher nach dem anderen vom Stapel. Immer noch eine weitere Zugabe, die irgendwann – die Uhrzeiger zeigen Richtung drei Uhr morgens – auch noch die letzten Tanzverweigerer auf die Bierbänke lockt. Ob „Eisbär“, „Westerland“ oder „Summer of 69“ – die Gäste johlen, feiern und haben einfach richtig viel Spaß. Und das Schönste: „Es war ein ganz ruhiges Fest, hervorragend aufgezogen“, lobt Marcus Fritsch von der Sicherheitsfirma Fri-Sec. Es habe keinen einzigen Zwischenfall gegeben.

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Wurz/Püchersreuth. (tok) Damit hatte wohl niemand gerechnet, dass so viele Kinder das Angebot einer Kinderschaumparty in der Wurzer O`Schnitt-Halle annehmen. Mit Wechselkleidung im Gepäck pilgerten über 200 Kinder mit fast nochmal soviel Erwachsenen in die „Party-Halle“. DJ „Eddie“ heizte gleich anfangs mit einer Polonaise den Kids richtig ein bis der erste Schaum vom „Himmel“ fiel.

Nachdem anfangs die Veranstaltung von Seiten der O`Schnitt-Halle geplant war, ließ man sich überreden und nahm das Event in das Ferienprogramm der Gemeinde Püchersreuth mit auf. Organisatorin Michaela Treml kümmerte sich um Kaffee und Kuchen. Sophie Würth mixte extra leckere Kinder-Cocktails und Elternbeiratsvorsitzender Reinhard Eismann zeigte sich für die „Essensschmankerl“ verantwortlich. Durch den großen „Run“ war alles im Nu ausverkauft, doch das tat der Stimmung keinen Abbruch. Selbst viele Erwachsene ließen sich hinreißen und sich in den Schaum ziehen. Die Feuerwehr um Kommandant Tom Mathes sorgte im Freien für Abfrischung. Beim Feuerwehrauto konnte sich jeder wieder den Schaum abspritzen lassen. Ein besonderer Dank galt Tobias Grünes aus Windischeschenbach, der seine Schaum-Anlage kostenlos zur Verfügung stellte.

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Wurz/Bärnau/Neuhaus. (tok) „Besser als „ACDC“ rief ein junger Besucher durch die O`Schnitt-Halle nach dem Auftritt der beiden Blaskapellen „Neuhauser Boum“ und der Thanhauser Blasmusik. Schon der Einzug der beiden Kapellen sorgte bei den überraschend vielen jungen Publikum mit Tracht und Dirndl für „Gänsehautfeeling“. Bereits während des Abends forderten die 250 Besucher dann mehrmals Zugaben bei Soloauftritten und Einlagen. Der 13jährige Marco Sladky und der 11jährige Lucas Franz aus Thanhausen legten mit ihren Schlagzeug einen perfekten Auftritt hin. Die Thanhauser mit Dirigent Alexander Franz begeisterten weiter mit „Boomwhacker“. Unterschiedlich lange Kunststoffröhren ergeben beim Schlagen auf den Oberschenkel verschiedene Töne. Kaum jemand der Besucher kannte diese neue Form der Musik bei einer Blaskapelle.

Unter dem Motto „Böhmischer Abend“ lag natürlich der Schwerpunkt auf Musikstücke von Ernst Mosch. Abwechselnd mit jeweils drei Stücken sorgten sie für ein buntes Programm. Erstmals mit zwei Bühnen in der O`Schnitt-Halle brauchten die Musiker ihren Platz nicht zu wechseln. Die beiden Moderatoren Eberhard Stöckl für die Neuhauser und Roland Heldwein für Thanhausen wussten mit Witzen, Geschichten und Erzählungen über die Musiker oder auch über die Musikstücke und Ernst Mosch zu begeistern.

Ein Shuttle-Bus holte und brachte die Besucher nur bis Thanhausen. Warum nur bis Thanhausen? Während des Abends wurde bekannt, dass neben den Patenvereinen aus Burglengenfeld und Parkstein sogar Gäste aus Australien und Amerika anwesend waren. Diese bekamen natürlich spontan Sonderbeifall und eine Freimaß vom Veranstalter.

Zum Abschluß spielten die beiden Kapellen noch gemeinsam auf einer Bühne, was wiederum für einen Höhepunkt sorgte. Aber auch nach dem offiziellen Ende tauten dann noch verschiedene Besucher richtig auf. Durch Mitklatschen und Singen ließen sie die Neuhauser Boum nicht mehr von der Bühne. Fast eine Stunde mussten die Neuhauser mit Dirigent Robert Schricker die Zugabenwünsche erfüllen bevor sie selbst an der Bar noch ein paar Belohnungen mit den befreundeten Thanhauser trinken durften.

Einig waren sich die Verantwortlichen der O`Schnitt-Halle und der beiden Kapellen bereits am Abend, dass man dieses Event nächstes Jahr wiederholt.

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Tag der offenen Tür mit Maschinenschau im Nachbargelände der Raiffeisen im Stiftland . Neben der neuen Siloanlage konnten auch die kompletten Gebäude besichtigt werden. Dazu wurden auf dem Gelände die neuesten Gefährte und Produkte vorgeführt.

Neben einem Frühschoppen in der O`Schnitt-Halle gab es Kinderbelustigungen und Süßigkeiten.

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Grantiger Bauer in der O`Schnitt – Halle „Alle wollen nur unser Bestes“ Wurz (fvo) Mancher der 130 Besucher in der Wurzer O`Schnitt – Halle hatte nicht mit so viel „Grant“ gerechnet. Hermann Fischer versteckte in seinen Erzählungen den humorvollen Teil seiner Anekdoten sehr geschickt. Das Gastspiel des Bauern aus Gründlbach, einen Dorf in der Nähe von Bärnau, war eine Allgemeinabrechnung mit Behörden, Politik, Raiffeisen, Baywa, Bauernverband, Internet und Schule. „Alle wollen nur unserer Bestes“, meinte der äußerst desillusionierte Agrarer mit Vollbart. Er stand mit Bierflasche sowie Laptop auf der Bühne und schimpfte über sein bäuerliches Dasein. Die Autokennzeichen der Fahrzeuge vor der Halle zeugten davon, dass viele Zuhörer aus dem Landkreis Tirschenreuth nach Wurz gekommen waren, um Fischer mit seinem Bauerngrant – Programm live zu erleben. Nach einem festen Schluck aus seiner Bierflasche stieg er dann in seine Erzählungen ein. So berichtete von seiner „Vita“ ab der Geburt, dabei führte er seine Zuschauer durch das Alltagsleben und seine Schulzeit. Eine frühpolitische Erziehung im Kindergarten blieb ihm dank seines Opas erspart. Dieser prägte ihn auch hinsichtlich seiner Einstellung zu Pädagogen: „99 Schullehrer und a Boda san 100 Narrn“. Der kleine Hermann war Linkshänder – er sei aber mit Gewalt zum Rechtsschreiber umerzogen worden – es heiße ja schließlich auch „Rechtsschreibung“. In der 1. Klasse der Schwarzenbacher Bildungseinrichtung habe ihn ausschließlich die Lehrerin mit durchsichtiger Bluse und Spitzen-BH gefallen. Die 3. Klasse besuchte er in Stein. „Wenn ihr einen der vielen Holzfahrzeuge hinterher fährt, kommt ihr da hin“, erklärte er die Ortschaft. So ließ Fischer die Zuhörer wissen, dass er schließlich in der Knaben – Realschule in Waldsassen landete. Das positive am Tanzkurs in der 9. Klasse sei der erste Kontakt zu Mädchen gewesen. „A Bauer mousst werdn“, so der Tenor seiner Eltern bei der Berufswahl. So berichtete der in Jeans und grünem Hemd gekleidete Fischer in seinem Soloprogramm von seiner überbetrieblichen Ausbildung. Nach den verschiedenen Semestern der Sommer- und Winterschule war er endlich ausgebildeter Landwirt. Im Nebenerwerb habe er sich schließlich als „Milchweega“ mit den Bauernweibern auseinander setzen müssen. In seinem Berufsleben habe er immer wieder Probleme mit den Zuschussanträgen. Abkürzungen wie Kulap, QS oder auch den Begriff der „Offenen Stalltür“ irritierten den Grantler enorm. „Meine Stohldier steid den ganzn Summer offn“. Einen „Freudenstabbulldog“ nannte er einen modernen Vario – Traktor mit Joystick, den er keinen Meter bewegen könne. Nach der Pause kritisierte der Solounterhalter aus dem Stiftland die Tatsache, dass heutzutage jeder Bauer online sei und ständig das Wetter updaten müsse. Auch die Zuschüsse müsse man per Mail beantragen, damit die Beamten in ihren Büros durch die lärmenden Bauern nicht gestört werden. Mit einer Handpuppe stellte er die „Kuh to go – 1.2.“ vor. Die Baywa betitelte er als grüne Mafia, die überall ihre Finger drin habe, wo Geld verdient wird. Der Bauernverband erfinde viel Schreibkram, damit die Bauern Unterstützung von ihnen brauchen, für die sie später wieder bezahlen müssen. Nach dem Wegfall der Milchquote sei er gespannt, wann die „froschgesteuerten Tierschützer“ eine Leistungsobergrenze für Milchkühe fordern. Nach einer Reihung von derben Feststellungen schickte das Gründlbacher „Urviech“ schließlich die oft „nichtagrarerfahrenen Zuhörer“ etwas ratlos nach Hause. Nicht alle konnten sich in den bäuerlichen Lebensweisheiten, den derben Charme und dem Gegrantel in tiefstem Stiftländerisch wiederfinden.

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Wurz. (bgm) „Wurz, das ist das Highlight!“ Aus dem Munde eines Einheimischen gesprochen, würde dieser Satz sicher nicht allzu sehr verwundern. Doch wenn diese Aussage von einem Franken kommt, dann muss wohl wirklich was dran sein. Tobi aus Pegnitz und Stefan, der zwar jetzt in Auerbach wohnt, aber ebenfalls aus Oberfranken stammt, kann man wohl schon als Stammgäste in der O’Schnitthalle bezeichnen. Vergangenes Jahr war ihnen mal irgendwo ein Flyer mit Werbung für das Starkbierfest untergekommen. Die rund einstündige Autofahrt hatten sie nicht bereut – im Gegenteil. Sie waren so begeistert, dass sie auch zum O’Schnitt im September und zum Auftritt der Schürzenjäger im Oktober wieder nach Wurz kamen. Das Starkbierfest 2015 hatten sie fest in ihren Partykalender vermerkt. „Dieses Jahr ist es noch schöner wie letztes Jahr“, war Stefan begeistert. Die Veranstalter um Hallenmanager Tom Kreuzer hatten die Veranstaltungsfläche noch vergrößert und die Bar im Nebenraum eingerichtet. So blieb zwischen den rund 500 Gästen zwar ein bisschen Luft, der Stimmung schadete das aber gar nicht. Die Steinwaldfüchse sorgten für ausgelassene Stimmung. Bei „Wenn der Maibaum wieder am Dorfplatz steht“ erklommen die Feierwütigen reihenweise die Bierbänke und zu „Ein schlafendes Madel am Ufer ich fand“ schunkelte die ganze O’Schnitthalle. Zwischendrin boten „Nackad sing i niad“ alias Daniela Ludwig und Carola Helm Musik-Kabarett in Oberpfälzer Mundart. Beim 100-Gramm-Trinken gab’s Sachpreise, wenn die Teilnehmer möglichst genau einhundert Gramm Flüssigkeit in einem Zug aus ihrem Krug zu trinken vermochten. Rund zwanzig „Gefühlstrinkern“ war das um Mitternacht schon gelungen. Die Lose für die Tombola waren bald vergriffen. Den Franken Stefan und Tobi, die auch noch Stefans Bruder Matthias als Fahrer mitgebracht hatten, hat das Starkbierfest wieder richtig gut gefallen. „Das ist der Hammer“, sagte Stefan. Auch der nächste Event, die Schaumparty am 25. Juli, ist schon dick in ihrem Terminkalender vorgemerkt.

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Highline  unplugged

“Highline” unplugged. Am Samstagabend zeigte sich die oberfränkische Partyband von einer ganz anderen Seite: Mit Akustikgitarren, wenig Lichteffekten und ganz gefühlvoll. “Das macht unheimlich Spaß. Man ist näher am Publikum”, sagte Band-Chef Norman in der Pause. Auch für die vielgebuchte Stimmungsband war das Unplugged-Konzert eine neue Erfahrung. Ohne Spezialeffekte und mit einfachster Lichttechnik trat die sechsköpfige Gruppe auf die kleine Bühne im Barbereich der O’Schnitt-Halle.

Um mehr Klangvolumen zu erreichen hatte “Highline” David (Vocals und Gitarre), einen “Leihmusiker” einer befreundeten Band, mitgenommen. Mit “Crazy” brillierte David bei einer Soloeinlage nach der Pause. “Wir spielen Lieder, die wir sonst nicht spielen”, erklärte Norman. Darunter seien auch persönliche Lieblingssongs der Band. Da hörten die Gäste schon mal “Griechischer Wein” oder “Every breath you take” von The Police. Nur 150 bis 200 Zuhörer nutzten die Gelegenheit, unverfälscht das musikalische Können der Oberfranken zu genießen. “Ein bisschen schade”, meinte auch Norman, schob aber gleich hinterher: “Wir wollen das auf jeden Fall wieder machen. Mal so zum Ausgleich braucht man das schon.”

Die Veranstalter vom SV Wurz zeigten sich pragmatisch, rückten die Heizstrahler einfach näher zur Bühne und genossen mit den Gästen die Darbietung. “Man hört, dass die Gruppe ihre Instrumente und Stimmen beherrscht”, war Stefan Fütterer vom Vorstand begeistert. Die Idee zu einem Unplugged-Konzert hatten sie schon immer. “Wir sind sehr speziell mit ,Highline’”, erzählte Fütterer. Seit 15 Jahren seien sie beim O’Schnitt immer dabei. Seit Oktober stand der Termin fest. Die Fans ließen sich auf das Experiment ein. Bei “Fields of Gold” von Sting oder “Wonderwall” von Oasis schwenkten manche sogar ein Feuerzeug im Takt.

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Durch einen einmaligen Betrag von 100,– Euro jährlich erhalten Sie folgende Leistungen:

- WIP-Ausweis im Scheckkartenformat und dadurch freier Eintritt 

zu sämtlichen öffentlichen Veranstaltungen in der Wurzer O`Schnitt-Halle. 

- ein kostenloses WIP-T-Shirt

- kostenlose Benutzung des Shuttle-Busses

- kostenlose Bereitstellung eines Pkw-Parkplatzes (nach vorheriger Anmeldung)

- Reservierung eines Sitzplatzes (nach vorheriger Anmeldung)

 

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Halloweenparty mit den narrischen Wolddeifln und DJ Michael B.

Bei der Halloween-Party in der “O’Schnitt”-Halle war einiges geboten. “Narrische Wolddeifl” aus dem Pfreimdtal, Skelette, Kürbisse, schaurig-schöne Beleuchtung sowie die Musik von DJ Michael B. sorgten für die passende Atmosphäre. 300 Furchtlose feierten ausgiebig auch in der Cocktail-Bar.

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50. Geburtstag von Tom Kreuzer 

Es war zwar eine private Geburtstagsfeier in der Bar der O`Schnitt-Halle, aber die Stimmung war gigantisch mit “Boarisch Buam Xpress

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Schürzenjäger  in Wurz 

Wurz. (bgm) „Weit und breit Fröhlichkeit – Schürzenjägerzeit“ – vom ersten Stück bis zur vehement geforderten Zugabe – die im Titel „Schürzenjägerzeit“ besungene gute Stimmung hielt während des ganzen dreieinhalbstündigen Auftritts an. Und schon vor dem Auftritt der bekannten Stars aus Österreich sorgte der „BoarischBuamXpress“ aus Schwarzenbach für ein fulminantes Warm-up. Von Anfang herrschte so in der O’Schnitthalle beste Feierstimmung.

2007 hatte sich die Zillertaler Band aufgelöst. Noch im selben Jahr gründeten Alfred Eberharter senior und junior, zwei der ehemaligen Bandmitglieder, die „Hey Mann! Band“. Seit 2011 darf sich die sechsköpfige Formation aus Österreich wieder offiziell „Schürzenjäger“ nennen. Die Tiroler präsentierten sich in der O’Schnitthalle vielseitig – mal rockig, mal zum Schunkeln und zwischendrin eine Ballade. Es fällt schwer ihre Musik einer bestimmten Richtung zuzuordnen. „Ich hab mir mehr Volksmusik vorgestellt. Aber das war’s nicht“, sagte Karina aus Waldthurn, die die Band zuvor noch nicht gehört hatte. Ganz anders ihre Begleiter: Andi aus Spielberg ist ein eingefleischter Schürzenjägerfan. „Ich kenn die schon seit ich sieben bin. Ich habe alle Singles daheim. Andi, der den Abend nutzte, um in seinen 26. Geburtstag hinein zu feiern, musste nur ein bisschen rumfragen und schon hatte er 18 Bekannte für den Abend in Wurz gewonnen. Klaus, ebenfalls aus Spielberg und wie die ganze Gruppe mit Lederhose und Karohemd gekleidet, vermissteein wenig die Schürzenjäger in ihrer alten Besetzung. „Es ist ein bisschen zu rockig. Früher war es eher Alpenrock.“ Und auch mit dem Kleidungsstil der Protagonisten kann er sich nicht recht anfreunden: „Die sind schwarz angezogen wie eine Heavy MetalGruppe.“ In der Tat würden die Tiroler mit ihren langen schwarzen Haaren auch in der Head-Banger-Szene nicht auffallen. Die Gruppe selbst bezeichnet den Musikstil auf ihrer Homepage als „erfrischende Mischung aus moderner Volksmusik und anderen Stilelementen wie Rock, Country und Blues.“ Richtig harte Töne ließ Schlagzeuger und Bandleader Alfred Eberharter junior hören. In der zweiten Hälfte des Auftritts begeisterte er das Publikum mit einem durchdringenden Schlagzeug-Solo. Die Fans applaudierten frenetisch. Und dennoch: So richtig kamen die Gäste vor allem bei den älteren Stücken in Fahrt. Etwa beim „Zillertaler Hochzeitsmarsch“ oder bei „Glory – Hallelujah“, ein Stück „für unsere Bikerfreunde“, wie es Sänger Stevy Wilhelm ankündigte. AucheinRockmedleymit „Lola“, „Sweet home Alabama“, „Highway to hell“ und „Smoke on the water”kam gut an. Und spätestens bei „Sierra Madre“ drängten sich die allermeisten der rund 700 Gäste auf der Tanzfläche und schwenkten Feuerzeuge und Leuchtstäbe. Vollauf begeistert war Marcus Fritsch, der mit seinen Männern vom Sicherheitsdienst Fri-Sec die Veranstaltung betreute. „Die sind ganz human, haben wenig Starallüren. Bei der Sicherheitsanalyse haben sie sich schon im Vorfeld für unsere Arbeit bedankt.“ Und auch Karina aus Waldthurn zog ein positives Resümee: „Gut wars! Cool! Ich würd jederzeit wieder kommen, wenn sie in der Nähe sind.“ Zwar sind es nicht gleich wieder die Schürzenjäger, die für die nächste Party in der O’Schnitthalle sorgen, doch ist bei der Halloweenparty am 31. Oktober mit einem abwechslungsreichen Programm auf jeden Fall für das nächste Veranstaltungshighlight gesorgt.

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Wurz. (bgm) „Ganz gut, doufahlt si nix!“ – diese oberpfälzisch-bodenständige Einschätzung von André zum Samstagabend beim WurzerO’Schnitt darf man für etwas emotionalere Gemüter getrost mit Adjektiven wie gigantisch, überdimensional, abgefahren oder einfach nur mit „geil“ übersetzen. Bis tief in die Nacht hinein sorgten die Partymacher von Highline für eine ausgelassene Fete.

Den Auftakt zum viertägigen O’Schnitt machte bereits am Freitagabend die siebenköpfige Partyband Maxxx aus Amberg. Neben reinrassiger Feiermusik boten vor allem auch die beiden Leadsängerinnen Kathy und Bine in immer wieder anderen Outfits was für die Augen. Die Gäste nutzten den Freitagabend zum Besuch in der Bar, für gute Unterhaltungen und verteilten sich auch im Außenbereich, wo es sich dank lauer Temperaturen wunderbar zusammenstehen ließ. „Die ganzen Leute sind sehr gut drauf, alle sind in Partystimmung“, freut sich zum Beispiel Lukas aus Falkenberg,der zusammen mit zehn Kumpels zum ersten Mal am WurzerO’Schnitt feiert, über die super Atmosphäre. Auch für die Organisation und den schnellen Ausschank findet er nur lobende Worte. Die Kräfte für die Tanzfläche heben sich die meisten Besucher aber für den Samstag auf. Zum vierzehnten Mal stehen die sechs Partyspezialisten der oberfränkischen GruppeHighlinein Wurz auf der Bühne – da wissen die Stammgäste, dass ihnen viel Kondition abverlangt werden wird. Schon um zehn Uhr tanzen Feierwütige auf den Bänken. Im Barbereich passt kein Blatt zwischen die Gäste. Auch eine Neuheit hat es vielen angetan: die „Wurzer-Runde“ ist die individuelle Antwort des 500-Seelen Dorfes auf den vielerorts bekannten Einen-Meter-Schnaps. In Handarbeit haben fleißige Helfer eine kreisrunde Holzscheibe mit zehn Aussparungen für Becher gezimmert und in der Mitte an einem Stab zum einfachen Transport befestigt. Zehn Gespritzte nach Wahl für 18 Euro fanden so zahlreiche begeisterte Abnehmer. Für Abwechslung bei den flüssigen Spezialitäten sorgte neben LaCocktail eine Jägermeisterbar, bei der jeder Gast die beim Einlass verteilten Gutscheine einlösen konnte. Highline lässt währenddessen einen Kracher nach dem anderen vom Stapel, wirft aufblasbare Wasserbälle in die Menge, die bei so vielen in den Hallenhimmel gestreckten Händen garantiert nie den Boden erreichen und hat sein Publikum voll im Griff. „Wir arbeiten viel mit den Leuten, nehmen sie von Anfang an mit“, erklärt Bandchef Norman das Erfolgsrezept. Im Laufe der Jahre haben sie den Event immer mehr aufgebaut und es irgendwie geschafft eine feste Größe im Partykalender der Region zu werden. Da wird es auch den Musikern selbst nicht langweilig. Die Liebe zur Musik sei es, die sie immer wieder motiviere, schwärmt Sänger Andi mit leuchtenden Augen. „Die Leute auf seiner Seite zu haben, die ganzen Hände nach oben, das Feeling, das ist einfach super!“ Ganz viel, ganz gute und ganz laute Musik, garniert mit einer fantastischen Lichtshow und kleinen Feuerwerkseinlagen – einfach genial. Und bis zum nächsten Großevent müssen sich die Freunde der O’Schnitthalle nicht lange gedulden. Schon am zweiten Oktober sorgen die Schürzenjäger für die nächste Fete.

Pressebericht Freitag und Samstag hier!

Pressebericht Sonntag hier!

Bilder hier!   Bilder von Benedikt Grimm, Renate Völkl, Bernd Melzner,  Tom Kreuzer u.a.

Videos:

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Bilder hier!   Bilder von Tom Kreuzer

Beispiel für Polterabenddekoration in der Fotobuch-Bar.

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3. Starkbierfest mit 20 Jahre Steinwaldfüchse

„Wenn’s so läuft, dass man den Hahn gar nicht mehr zudrehen braucht, dann passt’s“, zeigte sich Kare, der am Ausschank in der O’Schnitthalle Maßkrüge im Akkord füllte, mit dem Umsatz vollauf zufrieden. Fasst ein wenig überrascht war er über den großen Andrang beim 3. Starkbierfest, das die Betreiber der O’Schnitthalle erstmals in eigener Regie durchführten. Und um beste Partystimmung zu garantieren hatten sich die Wurzer Feierspezialisten auch einiges einfallen lassen: Die Tanzgruppe „Little Angels“ weckte mit ihrer quirlig bunten Fußballshow die Vorfreude auf die Weltmeisterschaft im Sommer. Die Mädels der Gruppe „Sweet Girls“ begeisterten mit einem Auftritt als amerikanische Cheerleaders und „De Luxe“ präsentierte fesche Cowgirls, die sowohl mit grazilen und anmutigen Tänzen, als auch mit dynamisch-poppigen Choreografien überzeugten. Beim Hundert-Gramm-Trinken galt es den richtigen Schluck zu nehmen. Mittels einer Waage prüfte die Jury, wem es gelang einen Krug möglichst genau um hundert Gramm Bier zu erleichtern. Spannung war bei der Verlosung der großen Tombola mit insgesamt 77 Preisen geboten. O’Schnitthallen-Geschäftsführer Tom Kreuzer und Glücksfee Jasmin vom HPZ Irchenrieth losten die Gewinner von Gutscheinen für Massagen, Autowäschen, Zoiglbrotzeiten oder Metzgereieinkäufen aus. Bei den Gewinnern der Hauptpreise, einem Heizungscheck im Wert von 130 Euro, einer Autokomplettaufbereitung und einem Wochenende mit einem Quad brach starkbierseeliger Jubel aus. „Es ist echt guatwos los“, freute sich Michael aus Neustadt, der wie viele Gäste mit Trachtenhemd und zünftiger Lederhose gekommen war. Für die passende Musik sorgten die „Steinwaldfüchse“. Die neunköpfige Gruppe lockte mit einem breiten Repertoire an Pop und Rock die Gäste auf die Bierbänke. An Bar und Ausschank reichten derweil beinahe die Vorräte nicht. „Das Starkbierfest werden wir fortsetzen“, ist sich Organisator Tom Kreuzer sicher.

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Bilder hier!   Bilder von Benedikt Grimm und Tom Kreuzer

Acht/Gil Ofarim + Support Breitenbach

Wurz. (hns) Rockfans jeden Alters waren am Samstag in die „O’Schnitt“-Halle gekommen, um mit der Band „Acht“ aus München und ihrer Vorband „Breitenbach“ aus Frankfurt die Dielen beben zu lassen. Um 20.15 Uhr legten die Frankfurter Jungs los: laut, hart und jung. Die Alternativrocker steckten mit ihrer ausgelassenen Stimmung die Fans sofort an.

Der Bandname „Breitenbach“ verwundert die meisten im ersten Moment, aber sobald sich Leadsänger und Gitarrist Toby Breitenbach vorstellt, klärt sich die Frage schnell. Ihn begleiten „Robby“ am Schlagzeug und „Pogo“ am Bass. Wem die drei bekannt vorkommen, der outet sich möglicherweise als Soap-Fan, denn in der 5000. Folge der RTL-Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ waren sie zu sehen. Die Besucher ließen die Vorband nicht ohne Zugabe gehen, so dass die vier Musiker von „Acht“ mit einer kleinen Verspätung erst gegen halb zehn die Bühne enterten. Aber wie: Die Münchner zeigten sofort vollen Einsatz und rissen schon beim ersten Lied die letzten Tanzmuffel mit. Dabei geht die oftmals kritische Botschaft der Songs, die sich mit dem Leben, mit Gefühlen und den Menschen auseinandersetzen, nicht verloren. Eher finden sie den richtigen Klang in der Stimme von Gil Ofarim. Mit Oswin Ottl an der Gitarre, Petros Kontos am Bass und Andy Lind am Schlagzeug ist „Acht“ komplett. Der Bandname hat viele Gründe. „Zum einen ist es unsere Glückszahl“, erzählte Gil. „Wir haben etwas gesucht, dass man nicht schnell vergisst, außerdem stellt die acht auch das Unendlichkeitszeichen dar.“ Wer von den Fans seinen Idolen einmal ganz nah sein wollte, hatte mit dem VIP-Ticket zum Soundcheck kommen und sich vorab fotografieren lassen können. Dieses Angebot fand vor allem bei den weiblichen Besuchern Anklang. 16 Songs gab die Deutschrockband zum besten sowohl aus ihrem ersten Album als auch aus dem zweiten, das erst am 4. April erscheint, aber auf der Tour bereits erhältlich ist. Nach dem Auftritt waren Gil und Robby persönlich am Merchandise- Stand, verkauften, unterhielten sich und gaben Autogramme. Die Fans jedenfalls fanden die Auftritte „super” !

Da die Tickets diesmal limitiert sind, heißt es schnell zugreifen. Die Festhalle wird, wie immer, bestens beheizt sein.

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Bilder hier! Bilder von Ilona Hundsperger, Bernd Melzner und Tom Kreuzer

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Halloweenparty mit den narrischen Wolddeifln, Gogo Girls und DJ Michael B. 

Rund 400 Feierwütige strömten zur Halloweenparty in die O’Schnitthalle, darunter auch einige furchterregend geschminkte Gestalten mit weißen Gesichtern, blutunterlaufenen Augen und grässlichen Narben. Andere verbargen sich hinter einem Darth-Vader-Helm. Nicht zu toppen waren in Sachen Kostüme aber die narrischen Wolddeifeln aus dem Pfreimdtal. Tierfratzen mit langen Fangzähnen, funkelnde Augen und zotteligen Ganzkörperfellanzüge, zusammengehalten von breiten Ledergürteln und schweren Eisenketten, lassen die auch vom Neustädter Faschingszug bekannten Kreaturen so realistisch aussehen, dass es nicht nur Kleinkinder mit der Angst zu tun bekommen. Bewaffnet mit spitzen Hörnern, scharfen Krallen und langen Dreizackspießen traten die Zuschauer bei den diabolischen Tänzen der Wolddeifeln freiwillig einen Schritt zurück. Mit einem Feuerkessel, kleinen Explosionen und blendend grellen Blitzen zauberten die wilden Gesellen zur Krönung faszinierende Showeffekte herbei. Doch die vermeintlichen Raubtiere können auch ganz zahm – im Laufe des Abends ließen sie sich noch mit vielen Gästen auf Erinnerungsfotos ablichten.

Für Partystimmung und eine volle Tanzfläche zu fortgeschrittener Stunde sorgte DJ „Michael B.“. Dank zweier Heizgebläse und Heizstrahlern musste niemand frieren und falls wirklich noch jemandem kühl war, sorgten zwei heiße Gogo-Girls für hitzige Atmosphäre. Im Laufe der Nacht tanzten die leicht bekleideten Mädels in stets wechselnden Kostümen und räkelten sich an den eigens für deren Auftritte installierten Stangen.

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Bilder hier! Bilder von Benedikt Grimm und Tom Kreuzer

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Oktoberfest – Afterparty mit Mickie Krause 

Er kam spät und blieb eine gute halbe Stunde. In dieser Zeit aber verwandelte Mickie Krause die Wurzer “O’Schnitt”-Halle in einen wahren Hexenkessel. Beim Betreten der Bühne streckten sich dem Sänger und Entertainer die Hände der Besucher entgegen und Mickie Krause war mit Sicherheit “nicht mehr solo”, wie er ausführlich und mit echter Hingabe sang. Der Text ist nicht allzu schwer aufzunehmen. Soll er auch nicht sein, denn wichtig ist nur, dass die Party richtig los geht.

Und Mickie Krause, die riesige Sonnenbrille längst in der Perücke platziert, versteht es einfach, die jungen Gäste zu faszinieren. Wenn er “Schatzi, schenk mir ein Foto” singt, brodelt es im Saal. Seine Fans mögen ihn ganz einfach. Bei seinem Auftritt singt der “zweite König von Mallorca” seine bekanntesten Ohrwürmer und gibt als Zugabe ein kleines Medley. Dann verteilt er Autogrammkarten am Bühnenrand, und die “O’Schnitt”-Halle” durfte wieder vernebelt werden. Für Laura Roscher und Daniela Bock war dieser Abend aber ein besonderes Erlebnis: sie durften backstage zu ihrem Star.

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Bilder hier!  Bilder von Bernd Melzner und Tom Kreuzer   

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